• so schmeckt es am Besten

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Fit in allen Gartenfragen!

Der grandiose Grillpaprika

Pauli Pepper

Feine Kost vom Rost

Pauli Pepper heißt das Gemüse des Jahres 2022! Der milde Paprika eignet sich besonders gut zum Grillen.

Ein Vertreter von Capsicum annuum dem Paprika wurde zum Gemüse des Jahres gewählt. Gesucht wurde eine Sorte, die sich besonders gut zum Grillen eignet. Mit Pauli Pepper haben die Österreichischen Gärtner den perfekten Vertreter gefunden: er ist sehr mild, dünnschalig und entfaltet beim Grillen ein besonders gutes Aroma. Der grandiose Grillpaprika ist die feine Kost vom Rost!

Paprika, Chili oder Pfefferoni?

Paprika, Chili und Pfefferoni sind eigentlich alles das gleiche. Man nennt die Früchte nur aufgrund ihrer Form anders, botanisch gesehen ist kein Unterschied. Pauli Pepper würde man wohl als Chili bezeichnen. Die Früchte werden etwa 8 bis 10 cm lang, mit einem Durchmesser um die 20 mm. Sie werden grün geerntet, reifen jedoch leuchtend rot aus, wenn man sie an der Pflanze belässt.

Wärme und Wasser

Wie alle Fruchtgemüse wird auch Pauli Pepper erst nach den Eisheiligen ins Freie gesetzt. Er wächst sowohl im Beet, als auch in großen Töpfen sehr gut. Die Töpfe sollten jedoch mindestens 20 Liter fassen. Paprika sind sehr wärmebedürftig. Daher empfiehlt sich ein sonniger, windgeschützter Standort. Wenn man ein Kleingewächshaus besitzt, kann man die Pflanzen auch schon Mitte April hineinsetzen. Der Pflanzabstand sollte 50 cm betragen. Die Pflanzen werden ca. 80 cm hoch und damit die Pflanzen bei Wind nicht umknicken sind ein bis zwei Pflanzstäbe hilfreich. Paprika benötigen viel Wasser und regelmäßig Dünger. Dazu verwendet man am besten Fruchtgemüsedünger. Eine Mulchschicht aus Rasenschnitt verhindert das die Erde rasch austrocknet.

Die Königsblüte

Pauli Pepper trägt sehr viele Früchte. Um den Fruchtertrag und den Wuchs noch zu verbessern, kann man die Königsblüte ausbrechen. Die Königsblüte ist die erste Blüte, die sich an der Gabelung zum ersten Seitentrieb bildet. Paprika werden übrigens vom Wind und von Insekten bestäubt. In Gewächshäusern oder auf besonders windstillen Balkonen mit wenig Insektenflug ist es daher notwendig bei der Bestäubung etwas nachzuhelfen. Am einfachsten werden die Pflanzen leicht geschüttelt, damit sich der Pollen verteilt.

Reiche Ernte

Das Gemüse des Jahres wird zum Grillen grün geerntet. Die Früchte sind nicht scharf. Auf der Schärfeskala von 0 bis 10 wird er wenn er grün geerntet wird unter 0 gereiht, wie ein Gemüsepaprika. Die Früchte werden etwa 8 bis 10 cm lang, mit einem Durchmesser um die 20 mm und eignen sich als Beilage oder als Vorspeise. Nach einer langen Grünphase reifen sie zu einem besonders leuchtenden Rot aus. Dann erhöht sich die Schärfe etwas und er wird auf Schärfegrad 1 bis 500 Scoville gereiht. Anders als bei vielen anderen Sorten sind Ausreiser bei der Schärfe nicht bekannt.

Pauli Pepper erntet man am besten Grün. Mit etwas Salz kommt er im Ganzen einfach auf den Grill oder mit etwas Öl in die Pfanne. Bei besonders reicher Ernte kann man die Früchte auch ausreifen lassen und Rot ernten. Dann kann man aromatisches Paprikapulver herstellen. Man halbiert die Schoten, entfernt die Kerne und trocknet sie bei 55°C. Dann werden die getrockneten Früchte gemahlen. Wenn man schärfere Chilisorten daruntermischt, kann man sich Paprikapulver in verschiedenen Schärfegraden selbst herstellen.

 Scoville-Skala

In Scoville wird die Schärfe von Chilis gemessen. Die Scoville-Einheiten werden einer Schärfeskala von 0 bis 10 zugeordnet. Ein Blockpaprika hat 0 Scoville und gehört damit in die Schärfeskala 0. Ein Jalapeno hat 2.500 – 8.000 Scoville und hat den Schärfegrad 5. Der Caroliner Reaper gehört mit 1,6 Mio Scoville in die Kategorie Schärfegrad 10+++.

Wir stellen vor - "Heidelbert"

Eine beerenstarke Superfrucht wurde von den Österreichischen Baumschulen zur Gartenpflanze des Jahres 2021 gekürt: Heidelbert. Mit Heidelbert wird dem Trend zum Naschobst und zum eigenen Anbau von Beeren Rechnung getragen. Es handelt sich um eine reichtragende Heidelbeersorte mit mittelgroßen, hellblauen Früchten.

Die Österreichischen Baumschulen haben sich für diese Pflanze entschieden, weil die Beeren sehr gut schmecken und gesund sind, die Blüten im Frühling gerne von Insekten beflogen werden und das Obstgehölz im Herbst eine überraschend schöne Herbstfärbung der Blätter zeigt.

Die wichtigste Pflegemaßnahme bei der Kultur von Heidelbeeren ist das Gießen. Der Boden sollte immer feucht sein, Staunässe aber vermieden werden. Trocknet die Erde rund um die Pflanzen aus, kann es dazu führen, dass die Früchte sehr klein bleiben oder gar keine Früchte vorhanden sind. Gegossen wird am besten mit Regenwasser, da es kalkarm ist. Kalkreiches Leitungswasser wird nicht gut vertragen. Der restliche Pflegeaufwand hält sich bei Heidelbeeren in Grenzen. Geschnitten werden die Pflanzen im Spätwinter kurz vor dem Austrieb. Es werden nur kranke oder alte Triebe, die nicht mehr tragen, vorsichtig entfernt. Ein radikaler Rückschnitt wird von der Pflanze nicht gut vertragen.

Im Mai beginnt die Blüte der Heidelbeeren. Heidelbert ist selbstfruchtbar und benötigt daher nicht unbedingt eine andere Sorte als Befruchtungspartner. Heidelbeerblüten werden von Insekten gerne angeflogen und durch die Bestäubung durch Bienen erhöht sich der Ertrag der Blaubeeren merklich.

 

Unterschied Kulturheidelbeere und Wildheidelbeere

Für den Anbau im Garten ist die Kulturheidelbeere sehr gut geeignet. Sie wird je nach Sorte 1,5-2,0 m hoch und trägt somit auch deutlich mehr Früchte, als die 30-50 cm hohe Wildform. Die Früchte sind süßer und enthalten weniger Säure als die Waldheidelbeeren. Das Fruchtfleisch der gezüchteten Heidelbeeren ist hell und die blaue Farbe sitzt nur in der Schale.

Wir haben eine große Pflanzenauswahl für Ihren Naschgarten für Sie vorbereitet...


Unser Bestreben ist es, Ihnen beste Qualität mit umfassendem Fachwissen und auch ganz besondere Pflanzen sowie Dekorationen bieten zu können.


© Blumenof Bender 2021